Drei Wochen lang bereisten Tamara und ich das Vereinigte Königreich Grossbritannien. Auf unserer Reise lernten wir ein Land kennen, dessen Schönheit, Abwechslung, Faszination, Offenheit und Kultur uns immer wieder zum Staunen brachten.

The journey begins
Nach einem kurzen und angenehmen Flug erreichten wir die Hauptstadt Englands. Für mich war dies der erste Besuch auf der Insel und ich freute mich riesig auf die kommenden Wochen. Bei eher schlechtem Wetter genossen Tamara und ich die typischen Londoner Sehenswürdigkeiten wie den Buckingham Palace, Big Ben, London Eye, Westminster Abbey, Piccadilly Circus, die Temple Church, Tower Bridge und die Millenium Bridge.
Nach zwei sehr interessanten und intensiven Tagen mitten in London fuhren wir mit unserem Luxusschlitten (ein Mercedes E250) in den Süden und besuchten Leeds Castle, die White Cliffs in Dover, das Städtchen Rye sowie die Küstenstadt Hastings.
An den darauf folgenden Tagen fuhren wir der Küste entlang Richtung Land’s End. Auf dem Weg dorthin kamen wir zum ersten Mal mit den teils schwierigen und schmalen Strassen von England (im speziellen Cornwall) in Kontakt. Weiter lernten wir das „richtige“ englische Wetter kennen – ein auf und ab der Temperaturen sowie das verrückte Wechselspiel zwischen Sonne und Regen.

Dank den vielen Sehenswürdigkeiten wie Bodiam Castle, Beachy Head, die Stadt Brighton, Arundel Castle, die Marinestadt Portsmouth, Maiden Castle, kurzer Abstecher nach Stonehenge, Old Sarum, Torquay, The Hurles, Polperro oder The Lizard konnte uns Regen und Kälte kaum mehr etwas anhaben.
Wales and North West England
Bevor wir die Brücke nach Wales überquerten, besuchten wir noch Tintagel Castle, Ilfracombe (Tunnelbeaches), Avebury Stone Circle (inkl. Hippie-Treffen und einem „wie-umarme-ich-einen-Stein“ Kurs für Anfänger), Lacock sowie die Stadt Bath und deren Highlights.
In Wales bestaunten wir nebst den atemberaubenden Landschaften und Küstenabschnitten auch Caerleon, Tenby, St. Davids, die Devils Bridge und Portmeiron. Natürlich durfte ein Halt in Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch nicht fehlen, schliesslich besitzt diese Gemeinde den längsten Ortsname in Europa. Gemäss Wikipedia bedeutet der Name ungefähr:
„Marienkirche (Llanfair) in einer Mulde (pwll) weisser Haseln (gwyn gyll) in der Nähe (ger) eines schnellen Wirbels (chwyrn drobwll) und der Thysiliokirche (llantysilio) bei der roten Höhle (ogo goch)“
Walisisch sieht nicht nur gut aus, Konversationen in dieser Sprache sind ziemlich unterhaltsam und tragen einiges an Stirnrunzeln bei.

Weiter führte uns unsere Reise nach Chester, Liverpool (inkl. Besuch im Beatles Museum), Blackpool, Lancaster Castle, Bowness-on-Windermere, Keswick sowie an den Hadrians Wall und Sycamore Gap (der berühmte Baum aus dem Film „Robin Hood – Prince of Thieves“). Auf dem Weg Richtung Norden fuhren wir der Ostküste entlang und besuchten die Schlösser der Familie Percy (Warkworth Castle und Alnwick Castle) und das Küstenschloss Dunstanburgh Castle.
The journey ends
Jede Reise hat ein Ziel – unseres war Edinburgh. Nach über 3‘000 Kilometer quer durch England und Wales erreichten wir schlussendlich die schottische Hauptstadt. Die Sehenswürdigkeiten Edinburgh Castle, Princess Street, Royal Mile und Calton Hill sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Zwei Tage verbrachten wir hier, bevor es wieder zurück in die Schweiz ging.

Die drei Wochen Ferien in Grossbritannien zogen an uns einfach viel zu schnell vorbei. Gerne hätten wir noch mehr gesehen, noch mehr erlebt. Dennoch durften wir eine unvergessliche Zeit in einem wunderschönen und sehr abwechslungsreichen Land verbringen.
Die Fotos wurden mit der Panasonic DMC-FX500 und der Nikon D5000 geschossen. In der Galerie erscheinen die Bilder gemischt.
