iPad 2 – Erste Erfahrungen

Am 29. Juli 2011 entschloss ich mich zum Kauf eines iPad 2. Trotz dem «Versprechen» keine Apple-Produkte zu kaufen, konnte sich das Apfel-Tablet überzeugender präsentieren als seine Konkurrenten. Mein Erfahrungsbericht über ein Entscheid, den ich bis jetzt nicht bereue.

iPad 2 - Erste Erfahrungen

Seit längerem bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Tablet, welches meinen Bedürfnissen gerecht wird. Der Einsatzzweck soll Zuhause oder im Büro sein (mit WLAN) und sich auf E-Mails lesen, Termine organisieren, Spielen, Fern- und Dateizugriff (auf mein Synology-NAS) sowie Musik-Streamen (ebenfalls über das NAS)  und Kommunikation über Skype, Facebook, Twitter beschränken. Dabei wichtig, lange Akkulaufzeit, 802.11n Unterstützung, einfache Bedienung und interessante Apps, welche meine Bedürfnisse optimal abdecken. Der Spass mit Games oder sonstigen coolen Apps sollte dabei nicht fehlen.

Die ersten Favoriten für den Kauf waren das Motorola Xoom und das Asus Eee Pad Transformer. Da mein Handy ebenfalls ein Android-Gerät ist, kenne ich gut die Vor- und Nachteil von Google’s OS. Ein entschiedener Nachteil ist dabei die Qualität und Vielfalt der Apps im Market. Und da kam das iPad 2 ins Spiel.

Genau zu diesem Zeitpunkt wurde unser Arbeitsteam durch einen externen Consultant unterstützt, welcher sein iPad selten aus den Händen gab. So erhielt ich die Möglichkeit über Wochen hinweg das Apple-Tablet zu testen und mit meinen Bedürfnissen dessen Vor- und Nachteile abzugleichen. Am Morgen des 21. Juli’s stand dann der Entscheid fest, ich kaufte mir ein weisses iPad 2 – 32GB mit WiFi (ohne 3G Unterstützung). Dazu noch ein bisschen Zubehör, wie eine Display-Abdeckung, ein Etui und Kopfhörer.

Der Einsatz

Knapp einen Monat nach dem Kauf des Tablet’s werde ich selber meinen Bedürfnissen gerecht und habe riesen Spass an dem Ding. Ich konsumiere Medien übers iPad (via Apps oder auch im Browser), lese und schreibe Mails, organisiere meine Termine (auch geschäftliche), kommuniziere mit meinen realen und virtuellen Freunden via Facebook, Twitter, Google+ und Skype, bekomme Informationen übers Wetter, durchstöbere meine RSS-Feeds, habe meine Notizen im Griff, erfreue mich über gut programmierte Apps von Synology, welche mein NAS perfekt unterstützen, baue RDP-Sessions zu meinem Windows-Computer auf und spiele Spiele bis mir die Finger schmerzen. Und das alles ohne mühsames PC-Aufstarten oder kleines Handydisplay wie bis anhin. Das perfekte Gerät dazwischen. Seit neustem unterstützt mich das iPad auch beruflich direkt an meinem Arbeitsplatz.

iPad 2 - Screen mit Lord Vader

Fakten und Nachteile

Technische Fakts zum iPad 2 werde ich hier keine auflisten, im Internet gibt es diese zu Hauf. Des Weiteren sind mir die Nachteile sehr bewusst. Einige, die mich besonders nerven, möchte ich hier noch erwähnen. Als nicht nur «Apple-Produkte-Benutzer» ist die ewige Abhängigkeit zu iTunes immer ein Kritikpunkt (bei einfachem Datenaustausch macht es hier Android deutlich besser), gewisse Apps benötigen sehr viel Akkuleistung obwohl keine grafische oder andere System-belastende Funktionen genutzt werden. Ein weiterer Punkt ist das Display, welches grundsätzlich sehr gut ist. Aber gerade jetzt im Sommer ist es draussen sehr schwierig etwas auf dem iPad zu lesen oder zu spielen (mit diesem Problem kämpfen aber auch andere Produkte…).

Apps

Einige interessante Apps konnte ich bisweilen testen und ausprobieren. Ein paar davon haben es längerfristig auf mein iPad geschafft. Hier eine kleine Auswahl meiner Favoriten:

  • 20 Minuten online
  • Angry Birds und Angry Birds Rio
  • Cut the Rope
  • DS Audio
  • DS File
  • Evernote
  • Flipboard
  • FriendCaster
  • Google Earth
  • IMDb
  • iStorage HD
  • iTap RDP
  • MobileRSS
  • MultiPong
  • Skype
  • Swissquote HD
  • System Status
  • TeamViewer
  • Twitter
  • Virtuoso
  • Wetter+
  • WordPress
Fazit

Trotz einigen Nachteilen hat sich der Kauf des iPad’s gelohnt! Ich nutze das Tablet am Tag im Büro und am Abend gemütlich auf dem Sofa oder auf der Terrasse. Die neu gewonnene Flexibilität und schnelle Einsatzweise schätze ich dabei sehr. Und das Ausprobieren neuer Apps oder Spiele macht zudem extrem Spass und ist ein guter Zeitvertreib.

4 Kommentare

  1. Ich habe mein iPad2 am 30. Mai 2011 gekauft. Diesen Kauf habe ich bis heute bereut; ich hab leider nur das 16 GB-Pad gekauft. Heute habe ich das aber geändert und bin ab sofort stolzer Besitzer eines 64 GB iPads. Grundsätzlich kann ich Deinem Bericht zustimmen – bis jetzt habe ich nichts gefunden was nicht so ist wie es sein sollte.

  2. Vielen Dank für dein Feedback, Andi.

    Wär hätten auch tauschen können ;-) . Da ich alle Medieninhalte (Musik, Filme und Fotos) per Stream auf mein iPad lade, brauche ich die 32 GB – bis jetzt – nicht…

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